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    Longevity Hackers
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    Rhonda Patrick – illustriertes Porträt

    Rhonda Patrick

    Biomedizin-PhD · FoundMyFitness

    Rhonda Patrick, PhD, dokumentiert ihre eigene Routine seit Jahren öffentlich auf FoundMyFitness. Schwerpunkte: Mikronährstoff-Status (Vitamin D, Omega-3-Index), Hitzeexposition (Sauna), Sulforaphan und konsistentes Krafttraining mit Zone-2-Cardio.

    Quellenlage: hoch

    Diese Seite dokumentiert öffentlich kommunizierte Routinen aus Interviews, Podcasts und Büchern. Kein Endorsement durch die genannte Person. Keine medizinische Beratung — sprich vor Supplement-Einnahme mit deinem Arzt.

    Dosierungen und Markenangaben spiegeln Patricks öffentliche Selbstaussagen (FoundMyFitness-Newsletter, Joe Rogan Experience, Tim Ferriss Show). Sie sind keine medizinische Empfehlung. Vitamin-D- und Omega-3-Dosierungen sollten individuell über Bluttests gesteuert werden.

    Rhonda Patrick ist promovierte Biomedizinerin (Salk Institute, Children's Hospital Oakland Research Institute) und betreibt FoundMyFitness — Podcast, Newsletter und Forschungs-Hub mit Schwerpunkt Altern, Mikronährstoffe, Hitzestress und Hirngesundheit. Im Gegensatz zu vielen Biohacking-Influencern publiziert Patrick ihre eigene Routine in einem regelmäßig aktualisierten Newsletter („My Personal Supplement & Lifestyle Routine"), referenziert dabei konkrete Marken, Dosierungen und die jeweilige Studienlage. Der folgende Stack ist eine Zusammenstellung dieser Selbstaussagen aus FoundMyFitness, ergänzt um Auftritte bei Joe Rogan und Tim Ferriss.

    Stack-ÜbersichtSupplements12Schlaf1Training3Ernährung4Recovery2Diagnostik123 Einträge gesamt

    Supplements

    (12)

    Vitamin D3

    5.000 IU/Tag· täglich

    Patrick zielt auf einen Serumspiegel im Bereich ~50 ng/ml. Begründet wird die Dosis mit Mortalitäts- und Krebsrisiko-Daten und der Tatsache, dass viele Erwachsene ohne supplementiertes D3 unter 30 ng/ml liegen.

    Omega-3 (EPA + DHA)

    ~2–4 g EPA+DHA/Tag· täglich

    Patrick zielt auf einen Omega-3-Index von 8–12 % und hat in Interviews mehrfach betont, dass dieser Marker einer der stärksten Prädiktoren für Gesamtmortalität in Beobachtungsstudien sei.

    Sulforaphan (Brokkolisprossen / Avmacol)

    Sprossen täglich + Avmacol als Backup· täglich

    Patrick gilt als eine der prominentesten Stimmen für Sulforaphan und beschreibt es selbst als zentralen Bestandteil ihrer Routine — wegen NRF2-Aktivierung, Glutathion-Förderung und Phase-II-Detox.

    Magnesiumglycinat

    ~120–240 mg/Tag· täglich, oft abends

    Patrick begründet Magnesium mit der Häufigkeit suboptimaler Zufuhr in der Bevölkerung und dem Einfluss auf DNA-Reparatur, neuromuskuläre Funktion und Schlafqualität.

    Vitamin K2 (MK-4 + MK-7)

    täglich, kombiniert mit D3· täglich

    Patrick kombiniert K2 routinemäßig mit Vitamin D3 — Begründung: K2-abhängige Proteine (z. B. Matrix-GLA) lenken Calcium in den Knochen statt in die Gefäßwand.

    Multivitamin (Pure Encapsulations O.N.E.)

    1 Kapsel/Tag· täglich

    Patrick nennt das Pure Encapsulations „O.N.E. Multivitamin" als Basisabsicherung gegen mikronährstoffbedingte „triage"-Defizite (Bruce-Ames-Hypothese).

    Kreatin-Monohydrat

    5 g/Tag· täglich

    Patrick hat in Podcasts mehrfach 5 g/Tag als ihre Erhaltungsdosis genannt — Begründung: Effekte auf Muskelmasse, Kraft und mögliche kognitive Vorteile, vor allem bei Frauen.

    Curcumin (Phospholipid-/Mizell-Form)

    täglich· täglich

    Patrick favorisiert bioverfügbarkeitsoptimierte Curcumin-Formen (z. B. Meriva / phytosomal). Begründung: niedrig-gradige Inflammation und potenzielle neuroprotektive Effekte.

    Inositol (Myo-Inositol)

    abends· täglich vor dem Schlaf

    Patrick beschreibt Myo-Inositol abends — primär für subjektive Schlafqualität und metabolische Effekte (Insulin-Sensitivität).

    Lactobacillus reuteri (Probiotikum)

    täglich· täglich

    Patrick hat L. reuteri in Episoden zu Mikrobiom und Oxytocin diskutiert und gibt an, ihn selbst regelmäßig einzunehmen.

    Kakao-Flavanole

    täglich (~500–900 mg)· täglich

    Patrick verweist auf die COSMOS-Studie und nimmt selbst Kakao-Flavanole, um kardiovaskuläre Endpunkte und endotheliale Funktion zu unterstützen.

    Kollagenpeptide (mit Vitamin C)

    ~10–20 g/Tag· täglich

    Patrick beschreibt Kollagenpeptide kombiniert mit Vitamin C zur Unterstützung von Sehnen-, Band- und Hautgesundheit, vor allem im Kontext ihres Krafttrainings.

    Schlaf

    (1)

    Konsistente Schlafzeit, kühles und dunkles Schlafzimmer

    · täglich

    Patrick beschreibt fixe Schlaf-/Wachzeiten und ein dunkles, kühles Schlafzimmer als Grundvoraussetzung — sie verweist auf zirkadiane Rhythmik und Tiefschlafqualität.

    Training

    (3)

    Hochintensives Intervalltraining (Norwegisches 4×4)

    4× 4 min @ ~85–95 % HFmax· 1–2x/Woche

    Patrick favorisiert das norwegische 4×4-Protokoll wegen dokumentierter Effekte auf VO₂max — sie nennt VO₂max einen der stärksten Mortalitätsprädiktoren.

    Krafttraining

    · 3–4x/Woche

    Patrick beschreibt regelmäßiges Krafttraining als Pflichtbaustein — Muskelmasse als „Organ der Langlebigkeit", besonders relevant für Frauen ab dem mittleren Lebensalter.

    Zone-2-Cardio

    · ~2–3x/Woche

    Patrick ergänzt HIIT mit moderatem Zone-2-Cardio zur Förderung mitochondrialer Dichte und Fettoxidations-Kapazität.

    Ernährung

    (4)

    Zeitfenster-Essen (~10–12 h Essensfenster)

    · täglich

    Patrick praktiziert ein Essensfenster im Bereich 10–12 Stunden — Begründung: zirkadiane Ausrichtung der Stoffwechselsignale und metabolische Effekte ohne harte Kalorienrestriktion.

    Brokkolisprossen täglich

    mehrere Esslöffel· täglich

    Patrick zieht Brokkolisprossen Brokkoli vor — sie liefern deutlich höhere Sulforaphan-Vorstufen pro Gewicht und sind eine ihrer signature-Interventionen.

    Wildlachs / fettige Fische

    ~2–3 Portionen/Woche· wöchentlich

    Patrick nennt fettigen Fisch als Hauptquelle für EPA/DHA neben der Supplementierung — Begründung: bessere Bioverfügbarkeit aus Vollnahrung und Mikronährstoff-Komplettpaket.

    Fermentierte Lebensmittel (Joghurt, Kefir, Kimchi)

    · mehrmals/Woche

    Patrick verweist auf die Stanford-Studie (Sonnenburg et al., 2021), die zeigte, dass eine Ernährung reich an fermentierten Lebensmitteln Mikrobiom-Diversität erhöht und Inflammationsmarker senkt.

    Recovery

    (2)

    Sauna (finnisch)

    ~80 °C, ~20 min· 4x/Woche

    Patrick verweist auf die finnischen KIHD-Kohortenstudien (Laukkanen et al.): 4–7 Saunagänge/Woche assoziiert mit deutlich reduzierter kardiovaskulärer und Gesamtmortalität.

    Kaltwasser-Immersion

    ~10–15 °C· mehrmals/Woche

    Patrick beschreibt Kälteexposition als Komplement zur Sauna — Begründung: noradrenerge Reaktion, mögliche Effekte auf Stimmung und braune-Fett-Aktivierung.

    Diagnostik

    (1)

    Regelmäßige Bluttests (Vitamin D, Omega-3-Index, ApoB, hsCRP)

    · 1–2x/Jahr

    Patrick betont, dass ihre Supplementdosierungen (D3, Omega-3) auf gemessenen Werten basieren — nicht auf Standardempfehlungen. ApoB und hsCRP nutzt sie als kardiovaskuläre Tracking-Marker.

    Primärquellen